Winzer aus Leidenschaft
In einem klassischen Familienbetrieb wie unserem Weingut ist man von klein auf ganz selbstverständlich integriert - und macht voller Eifer und Begeisterung mit. Flaschen anreichen beim Abfüllen der Weine ist eine der verantwortungsvollen Aufgaben, die einem schon mit fünf Jahren das stolze Gefühl geben, zu den Erwachsenen zu gehören. Und wenn man mit acht schon mal den Traktor lenken darf, ist das das Größte. So wächst man ganz natürlich in den elterlichen Betrieb hinein und wird zu einer immer größeren Hilfe. Und mit der Zeit stellt sich heraus, wieviel Spaß man am Beruf des Winzers findet.
Mich hat’s nach dem 10. Schuljahr endgültig gepackt: Genug vom Gymnasium, stattdessen Winzerlehre, Gesellenprüfung und schließlich nach zwei Semestern Studium an der Trierer Fachschule für Weinbau der Abschluß als „Staatlich geprüfter Wirtschafter”. Und dann mit 22 Jahren die Übernahme des elterlichen Weingutes – ein verantwortungsvoller Schritt, mit dem sich vieles verändert hat.